Wanderführer

Dr. Mireille Staschok

August – Wanderung Berlin (Tegeler Forst)

Eine schöne Wanderung der Superlative (zumindest bei Bäumen). Wir besuchen den ältesten Baum Berlins, die alte Stieleiche „Dicke Marie“. Die Eiche wurde so von den Humboldt-Brüdern genannt – in Anspielung auf ihre kräftig gebaute Köchin. Die dicke Marie wird auf etwa 900 Jahre geschätzt und ist somit älter als die Stadt Berlin.

Der zweite Baum-Superlativ: wir wandern auch zum höchsten Baum Berlins, zu der sogenannte Burgsdorff-Lärche. Mit ihrer Höhe von 42,5 m ist sie in etwa so hoch wie ein 10-geschossiges Haus. Eine Feuerwehrleiter würde bei ihr damit nur bis zur Hälfte reichen.

Bei der Wanderung flanieren wir zuerst über die am Wochenende sicherlich gut besuchte Greenwich-Promenade am Tegeler See – und können dann ganz besonders die Ruhe im Wald erleben und genießen. Auf schönen Wegen geht es durch das Landschaftsschutzgebiet Tegeler Forst. Wir erreichen durch den Kiefernmischwald die Baumberge – eine Binnendünenlandschaft. Mit ein wenig Phantasie kann man sich in diesen Sandbergen auch mal kurz ans Meer träumen. Zumindest zum Wasser schaffen wir es dann später. Badestellen am Tegeler See laden zu einer Abkühlung im Wasser ein.

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